Gatteo Mare – Der Atem Der Zeit

Gatteo Mare – Der Atem der Zeit ist ein Langzeitprojekt.

 

Monat für Monat. Ein Ort. Derselbe Blick.

 

Und das, was sich zeigt, wenn man bleibt.


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Dieses Projekt lebt von Menschen, Institutionen und Unternehmen, die Kunst nicht nur fördern, sondern mittragen möchten.

 

Möglichkeiten der Unterstützung
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• Gönnerbeiträge (frei wählbarer Betrag)
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Unterstützungen sind als einmaliger Beitrag oder nach individueller Absprache möglich.

 

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Blasucci Art, Sandra Blasucci
IBAN: CH36 0900 0000 6039 9580 0
Verwendungszweck: Gatteo Mare – Der Atem der Zeit

 

Gerne stelle ich ein persönliches Dossier oder ein individuelles Partnerschaftsmodell zusammen.

 

Clients

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Mihi quidem Antiochum, quem audis, satis belle videris attendere. Hanc igitur quoque transfer in animum dirigentes.

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Tamen a proposito, inquam, aberramus. Non igitur potestis voluptate omnia dirigentes aut tueri aut retinere virtutem.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Januar 2026 

 

Ich bin angekommen.

Nicht spektakulär. Kein grosses Bild. Kein Licht, das sich aufdrängt.

 

Der Tag war grau, kalt und neblig – fast vertraut, beinahe wie in der Schweiz. Und doch anders. Die Art von Kälte, die nicht nur draussen bleibt. Sie zieht ein, legt sich auf die Räume, auf den Körper. Hier wärmt man sich nicht automatisch. Man zieht den Faserpelz an, macht es sich langsam gemütlich, kommt bewusst an.

 

Der Empfang war herzlich. Danach Einkaufen. Ein erstes Sich-Verorten.

Gatteo Mare zeigt sich jetzt von seiner leeren Seite. Vielleicht zwei oder drei Hotels sind geöffnet. Vereinzelte Restaurants. Dazwischen geschlossene Türen, heruntergelassene Rollläden, Winterstimmung. Kein Lärm. Kein Gedränge. Nur Raum. 

 

Mein kleines Lädeli ist offen. Ein alltägliches Detail – und gleichzeitig ein Anker. Leben inmitten der Leere.

 

Am Abend fahren wir noch durch den Ort. Die Leere wirkt beinahe schockierend. Dieselben Strassen, dieselben Gebäude, die man vom Sommer kennt oder erwartet – und doch ein völlig anderer Ort. Als hätte jemand den Ton ausgeschaltet.

 

Ich beginne, über die Orte nachzudenken, an denen die fotografischen Aufnahmen entstehen sollen. Feste Punkte. Immer dieselbe Perspektive. Luca gibt mir einen Hinweis. Einen wichtigen. Einen, der im Konzept bereits angelegt war.

 

Plötzlich beginnt sich etwas zu verbinden.

Idee. Ort. Zeit. Stimmung.

 

Der Anfang ist gemacht.

 

Still. Unspektakulär. Und genau darin liegt seine Kraft.